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Landesmuseum für Vorgeschichte Halle

Link: Landesmuseum für Vorgeschichte Halle

Richard-Wagner-Straße 9, 06114 Halle (Saale)
Telefon: 0345 524730
www.lda-lsa.de/landesmuseum_fuer_vorgeschichte
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Das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle (Saale) ist das archäologische Landesmuseum des Bundeslandes Sachsen-Anhalt und gehört zum Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt.Als Teil der archäologischen Denkmalpflege in Sachsen-Anhalt beherbergt es eine der ältesten, umfangreichsten und bedeutendsten archäologischen Sammlungen in Deutschland. Zum umfangreichen Sammlungsbestand von mehr als 15 Millionen Funden gehören zahlreiche Stücke weltweiten Ranges, wie beispielsweise die berühmte Himmelsscheibe von Nebra, die sich seit dem 23. Mai 2008 in der Dauerausstellung des Museums befindet. Zu den zahlreichen weiteren bedeutenden Funden zählen unter anderem der Reiterstein von Hornhausen und die Familiengräber von Eulau.

 

Marktkirche Unser Lieben Frauen

Link Marktkirche Unser Lieben Frauen

An der Marienkirche 2, 06108 Halle
Telefon: 0345 5170894
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Die Marktkirche Unser Lieben Frauen, auch Marienkirche genannt, ist die jüngste der mittelalterlichen Kirchen der Stadt Halle an der Saale und zählt zu den bedeutendsten Bauten der Spätgotik in Mitteldeutschland. Ihre vier Türme bilden zusammen mit dem Roten Turm das Wahrzeichen der Saalestadt, die Stadt der fünf Türme. Die Kirche feierte im Jahr 2004 ihr 450-jähriges Bestehen. Die Marktkirche entstand zwischen 1529 und 1554 aus den jahrhundertealten Vorgängerkirchen St. Gertruden und St. Marien. Die westlich gelegene Gertrudenkirche stammte aus dem 11. Jahrhundert und war die Kirche der Salzwirker im Tal zu Halle, der Gegend um den heutigen Hallmarkt. Die östliche Marienkirche aus dem 12. Jahrhundert war die Pfarrkirche der Kaufleute und Handwerker der Bergstadt, der höher gelegenen Straßen um den Marktplatz.

 

Burg Giebichenstein Halle

Link: Burg Giebichenstein Halle

Seebener Straße 1, 06114 Halle (Saale)
Telefon: 0345 2213030
www.burg-halle.de
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Die Burg Giebichenstein ist eine Burg auf etwa 87 m über NN in Ortslage des Stadtteils Giebichenstein der Stadt Halle in Sachsen-Anhalt. Sie ist Bestandteil der Straße der Romanik. Auf ihrem Gelände befindet sich ein Teil des Kunstcampus der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Die Burg Giebichenstein war die erste der in großer Zahl gebauten Burgen entlang der Saale. Die Stadt Halle besitzt mit der Burg Giebichenstein und der Moritzburg die älteste und die jüngste aller Saaleburgen. Der historische Ort Giebichenstein lag zur Zeit des Fränkischen Reiches inmitten des Gaues neletici. Obwohl er nicht als Burgward benannt wurde, kann man davon ausgehen, dass er als wichtiger Herrschaftsort eine burgwardähnliche Funktion innehatte. Die Burgwardorganisation war der erste Versuch des deutschen Königs, die im 9. Jahrhundert eroberten slawischen Gebiete einer feudalen Ordnung zu unterwerfen. Die Wichtigkeit der an einer Handelsstraße und Salzquellen gelegenen Siedlung unterstreicht die Tatsache, dass Otto I. in Giebichenstein Urkunden ausstellte. 961 erfolgte die Ersterwähnung als „civitas, que Givicansten nuncupatur“, Hauptort des Gaues Neletici. In einer anderen Urkunde vom gleichen Tag wurde er „urbs videlicet Giviconsten cum salsugine“ genannt. Der Gau Neletici und Giebichenstein wurden dem Moritzkloster in Magdeburg übereignet. Aus dem Kloster ging 968 das neu gegründete Erzbistum Magdeburg hervor.